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Bunte-Autos.de - Autos in allen Farben

Es ist kein Geheimnis, dass die Farbwahl des Autos für die meisten aller Besitzer eine große Rolle spielt. Auch wenn die Autokäufer manchmal selbst nicht vordergründig wissen, was die Farbe ihres Autos aussagt, können Psychologen anhand Autofarbe einiges über seinen Besitzer ableiten. Die Frage der Sicherheit spielt im Zusammenhang mit der Farbe so gut wie keine Rolle. Dass dunkle Farben im Straßenverkehr schlechter wahrzunehmen sind, ist allgemein bekannt und trotzdem sind egal ob beim BMW 325 oder beim Mercedes Benz C220 mehr als ein Drittel aller Autos, die zugelassen werden schwarz. Selbst viele Kleinwagenfahrer, wie beispielsweise die Fahrer vom Smart oder bei Hyundai bevorzugen schwarz als Autofarbe und werten damit indirekt ihr Fahrzeug auf. Dezente und dunkle Töne liegen auch bei Fahrzeugen der Marke Saab, Subaru oder Chrysler im Trend. Diese Farben signalisieren Fortschritt und Moderne, sodass bei Fahrzeugen in der gehobenen Preisklasse grundsätzlich gedämpfte Farben gekauft werden. Ein schwarzer Jeep oder Dodge wirkt seriös und fast protzig. Bestes Beispiel sind die dunklen Farben der Staatskarossen, die immer eine gewisse Noblesse ausstrahlen und eben schon optisch den Anschein von Prestige und Status vermitteln.

Helle Farben im Straßenverkehr sicherer

Obwohl Verkehrssicherheitsexperten seit Jahren predigen, dass helle Farben im Straßenverkehr optisch viel eher wahrgenommen werden und deutlich weniger in Verkehrsunfälle verwickelt sind, interessieren sich nur wenige Autokäufer für helle oder gar weiße Autos. Statistiken der Neuzulassungen unterteilt nach Farben zeigen auch seit Jahren das gleiche Bild. Nicht einmal zwei Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge sind weiß.
Dies hat sich zwar in den letzten Jahren leicht geändert, da weisse Autos in Mode gekommen sind. Immer öfter sieht man im Straßenbild mal einen weißen Audi A8 oder einen Seat Leon, aber grundsätzlich kann man die hellen Autos im Straßenverkehr oft an einer Hand abzählen.
Mehr als 40 Prozent aller Fahrzeuge sind grau oder in Grautönen mit Silberschattierung.

Der Autokäufer bestimmt den Farbtrend

Auch ausländischen Hersteller wie Citroen und Suzuki gehen bei der Farbgebung auf die Kundenwünsche deutscher Autokäufer ein. Was nützt es auch, Autos in Farben zu produzieren, die von den Kunden nicht gewünscht werden, spielt doch selbst beim Wiederverkaufswert die Farbe des Autos eine entscheidende Rolle. So hat ein schwarzer Opel Zafira bei gleichem Zustand, Baujahr und gleichen gefahrenen Kilometern einfach einen höheren Wiederverkaufwert, als wenn dieses Fahrzeug gelb wäre.

Sag mir die Farbe und ich sag der wer du bist

Wobei die Farben der Autos auch immer gewissen Modetrends unterliegen, bestimmte Marken wie BMW, Mercedes, Audi, die an sich schon in gewisser Weise Statussymbole sind, werden in bevorzugt in dunklen Farben nachgefragt und dementsprechend hoch ist auch hier der Farbanteil. Immerhin sind knapp 30 Prozent der Fahrzeuge dunkel. Bewusst oder unbewusst wollen die Fahrzeugbesitzer mit ihrem Auto eine Botschaft vermitteln. Der Fahrer eines schwarzen Autos ist in der Regel ehrgeizig und von Erfolg gekennzeichnet. Selbst wenn das nicht so ist, kauft er sich einen schwarzen Kleinwagen und tut so als ob. Fahrer von grauen Autos sind umsichtig und korrekt, legen wert auf Sicherheit und halten sich in der Regel an die Verkehrsvorschriften. Fahrer von Autos mit Signalfarben wie zum Beispiel rot, sind impulsiv, kontaktfreudig und lieben es sportlich. Deshalb sind hochwertige Sportwagen oft signalrot. Wer sich das nicht leisten kann, kauft sich dann den kleinen sportlichen Honda Civic in dieser Farbe und tut eben auch als ob.

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